Braucht es angesichts der digitalen Transformation des Finanzsystems eine neue Form der Finanzbildung? Dieser Frage widmete sich ein gemeinsamer Workshop des Bundesbildungsministeriums und des Zentrums verantwortungsbewusste Digitalisierung (www.zevedi.de), der am 3. und 4. November 2025 Wissenschaft, Bildungspraxis und weitere Stakeholder zusammenbrachte. Im Fokus standen die sozioökonomischen, gesamt gesellschaftlichen und politischen Dimensionen des Wandels sowie dessen Folgen und die angemessene Adressierung dieser. Neben historischen Entwicklungslinien, dem Status Quo und den juristischen Grundlagen des Finanzsystems werden die zentralen Diskussionslinien der Veranstaltung aufgegriffen und zu einem Überblick über die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven einer zukunftsfähigen Finanzbildung verdichtet.
Handeln reflektieren, Strukturen verstehen
Finanzbildung in Zeiten eines Finanzsystems im digitalen Wandel
kurzgefasst
Die Digitalisierung des Finanzsektors
Die Digitalisierung als technologisch induzierter, weitreichender Transformationsprozess reicht von der Einführung elektronischer Datenverarbeitung über die Computerisierung und Vernetzung durch das Internet bis hin zu den datengetriebenen, digitalen Infrastrukturen und Plattformen der Gegenwart. In den letzten…
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Autorinnen und Autoren
Caroline Marburger und Dr. Erik Meyer arbeiten im Diskursprojekt eFin & Demokratie am „Zentrum verantwortungsbewusste Digitalisierung“ (ZEVEDI) an der Vermittlung von Demokratiefragen des digitalisierten Finanzsektors (https://efin-und-demokratie.de).
Dr. Susanne Rotthege und Anne Ulmen sind Referentinnen beim DLR Projektträger. Sie begleiten dort die Tätigkeiten rund um die Förderlinie des BMBFSFJ zu Forschung zu finanzieller Bildung sowie damit zusammenhängende Aktivitäten.