Steuern sind die wichtigste Einnahmequelle des Staates und ihre Zahlung ist Pflicht. Tax Literacy oder Steuerbildung ist ein bislang vernachlässigter, aber zentraler Teil ökonomischer Bildung. Sie umfasst Wissen sowie ein Interesse an und Einstellungen zu Steuern und steuerehrlichem Verhalten. Wer Steuern versteht, handelt bewusster. Steuerwissen kann die Steuerehrlichkeit fördern. In der Schule liegt großes Potenzial, etwa durch die kritische Reflexion individueller und gesellschaftlicher Folgen steuerlichen Handelns oder durch erfahrungsbasierte Ansätze wie Public-Good-Games.
Wie Wissen und Einstellungen Steuerehrlichkeit fördern können
Steuerbildung im Wirtschaftsunterricht
kurzgefasst
Eine positive Haltung gegenüber Steuerehrlichkeit ist von hoher gesellschaftlicher Relevanz. So zeigt etwa der als größter Steuerskandal der Bundesrepublik Deutschland bezeichnete Cum-Ex-Skandal die gravierenden Auswirkungen von Steuerhinterziehung für die Gesellschaft auf (Bognanni, 2022). Die hinterzogenen Steuern fehlen für die Finanzierung zentraler öffentlicher Aufgaben wie Infrastruktur oder Sozialleistungen. Tax Literacy stellt einen zentralen, bislang jedoch nur wenig beachteten Bestandteil der ökonomischen und finanziellen Bildung dar. Steuern sowie Steuerhinterziehung und ihre Auswirkungen betreffen alle Bürgerinnen und Bürger.
Es stellt sich nun die Frage, wie eine steuerehrliche Haltung gefördert werden kann. Wissen scheint zwar mit Steuerehrlichkeit zusammenzuhängen, doch ist laut Torgler (2007) dieser Zusammenhang nicht eindeutig und erweist sich bei näherer Betrachtung komplexer, als es zunächst erscheinen mag. Wissen im Zusammenhang mit Steuern umfasst nicht nur technisches Wissen über das Steuerrecht oder Kenntnisse über legale Vermeidungsstrategien, sondern auch ein volkswirtschaftliches Verständnis der Relevanz von Steuern im gesamtwirtschaftlichen Gefüge. Dazu gehört insbesondere das Wissen darüber, wie Steuereinnahmen zur Finanzierung öffentlicher Güter und staatlicher Leistungen beitragen und welche Bedeutung sie für die Funktionsfähigkeit und Stabilität des Staates haben (Torgler, 2007). Aus diesem Grund wird nachfolgend Tax Literacy als Teil einer ökonomischen Allgemeinbildung näher beschrieben.
Tax Literacy als Teil der ökonomischen Allgemeinbildung
Tax Literacy kann als ein Teilbereich der ökonomischen Allgemeinbildung verstanden werden (siehe z. B. Beck, 1989). Tax Literacy wird als allgemeines Steuerwissen auf gesellschaftlicher und individueller Ebene, Interesse an steuerbezogenen Themen sowie eine entsprechende Einstellung in Verbindung mit einem konformen Steuerverhalten definiert (Cechovsky, 2020). Basierend auf dem wirtschaftsdidaktischen Konzept von Dubs (2013) lassen sich zwei Formen unterscheiden: Steuerbildung als Teil der beruflichen Bildung und Steuerbildung als Teil einer umfassenden ökonomischen Allgemeinbildung. Im Rahmen der beruflichen Bildung liegt der Fokus darauf, dass Arbeitnehmende und selbstständige Unternehmende die praktischen Aspekte von Steuern verstehen und anwenden können. Dazu gehört beispielsweise der richtige Umgang mit Steuern im Rechnungswesen, um korrekte Abrechnungen zu gewährleisten und finanzielle Entscheidungen auf einer soliden Grundlage zu treffen.
Die allgemeinbildende Perspektive zielt laut Dubs darauf ab, eine „Einführung in das Verständnis volkswirtschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Gesamtzusammenhänge [zu vermitteln], wie sie alle Bürgerinnen und Bürger als Konsument(innen), Arbeitnehmende sowie als Staatsbürger(innen) verstehen sollen“ (2013, S. 15). Steuerbildung hat folglich die Aufgabe, ein Verständnis dafür zu vermitteln, wie das Steuersystem funktioniert und welche Rolle Steuern für die Gesellschaft und den Staat spielen. Außerdem sollte sie Kenntnisse des Steuerrechts umfassen, die es Einzelpersonen ermöglichen, sich als Erwerbstätige oder als Konsumentinnen und Konsumenten im wirtschaftlichen Alltag sicher zu bewegen. Auf diese Weise kann Tax Literacy als Teil einer ökonomischen Allgemeinbildung dazu beitragen, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Rechte und Pflichten im Steuersystem verstehen und verantwortungsbewusst handeln können (Cechovsky, 2020).
„Tax Literacy wird als allgemeines Steuerwissen auf gesellschaftlicher und individueller Ebene, Interesse an steuerbezogenen Themen sowie eine entsprechende Einstellung in Verbindung mit einem konformen Steuerverhalten definiert.“
Damit bildet Tax Literacy eine zentrale Grundlage dafür, dass Bürgerinnen und Bürger Steuern nicht nur korrekt entrichten, sondern die damit verbundenen gesellschaftlichen Funktionen verstehen und reflektieren können. Doch was umfasst Steuerwissen alles und welche Ausprägungen kann Steuerehrlichkeit annehmen?
Steuerwissen
Steuerwissen umfasst nach Cechovsky (2020) zwei Bereiche: zum einen volkswirtschaftliches Wissen, zum anderen betriebswirtschaftlich-rechtliches Wissen. Volkswirtschaftliches Wissen beinhaltet ein grundlegendes Verständnis für öffentliche Finanzen, insbesondere zur Allokation, Verteilung und wirtschaftlichen Stabilisierung. Es ermöglicht, das Steuersystem und seine Bedeutung aus staatlicher Perspektive nachzuvollziehen und Zusammenhänge zwischen individuellen Handlungen und gesamtgesellschaftlichen Effekten zu erkennen. Dieses Wissen ist zentral, um als mündige Wirtschaftsbürgerinnen und -bürger urteils- und handlungsfähig zu sein.
Betriebswirtschaftlich-rechtliches Wissen umfasst Kenntnisse über steuerliche Grundlagen, wie direkte und indirekte Steuern, Steuerobjekte, Steuerpflichtige und Steuerschuldner, sowie über die wichtigsten Steuerarten in Österreich, wie Einkommensteuer, Kapitalertragsteuer, Umsatzsteuer und Körperschaftsteuer. Dieses Wissen ist zentral, um Handlungen als Erwerbstätige oder Erwerbstätiger, Selbstständige oder Selbstständiger, Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer sowie als Konsumentin oder Konsument richtig einordnen und verantwortungsbewusst agieren zu können.
Steuerehrlichkeit
Laut Kirchler (2007) ist Steuerehrlichkeit oder tax compliance grundsätzlich ein neutraler Begriff, der beschreibt, dass jemand bereit ist, Steuern zu zahlen. Nichtkonformes Steuerverhalten wird als non-compliance bezeichnet und beschreibt einen Zustand, in dem jemand seine Steuern nicht zahlt. Diese Begriffe sagen noch nichts über die dahinterliegenden Motive aus.
Kirchler und Wahl (2010, S. 333) beschreiben vier unterschiedliche Verhaltensweisen in Bezug auf Steuerehrlichkeit (tax compliance), die in Abbildung 1 dargestellt sind. Die Steuerehrlichkeit lässt sich in freiwillige und erzwungene Steuerehrlichkeit unterteilen, während die fehlende Steuerehrlichkeit (non-compliance) Steuervermeidung (tax avoidance) und Steuerhinterziehung (tax evasion) umfasst. Sowohl freiwillige als auch erzwungene Steuerehrlichkeit führen dazu, dass die Steuererklärung korrekt abgegeben wird. Der Unterschied liegt darin, dass freiwillige Steuerehrlichkeit durch interne Motivation zur Einhaltung des Gesetzes gekennzeichnet ist: Hier zahlt man Steuern aus innerem Antrieb, gestützt auf Vertrauen in den Staat und Wohlwollen gegenüber der Allgemeinheit. Erzwungene Steuerehrlichkeit entsteht aus der Angst vor der Macht des Staates durch externen Druck wie Kontrollen und Strafen. Darüber hinaus werden noch zwei weitere Verhaltensweisen unterschieden, die im Kontrast zur Steuerehrlichkeit stehen: Steuervermeidung beschreibt die legale Absicht, die Steuerlast durch zulässige Mittel zu minimieren, etwa durch Abzugsmöglichkeiten oder Optimierungsstrategien. Steuerhinterziehung hingegen ist illegales Verhalten, das darauf abzielt, Steuern durch Täuschung oder Verstöße, wie falsche Angaben oder die Nutzung von Schwarzarbeit, zu reduzieren.
Abbildung 1: Dimensionen der Steuerehrlichkeit![]() © eigene Darstellung nach Kirchler & Wahl, 2010 |
Studie zum Zusammenhang von Wissen und Steuerehrlichkeit
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Wissen und der Einstellung zur Steuerehrlichkeit? Eine Fragebogenerhebung bei Schülerinnen und Schülern der Handelsakademie in Österreich von Cechovsky (2020) überprüfte die Hypothese, dass höheres Steuerwissen positiv mit freiwilliger Steuerehrlichkeit und negativ mit erzwungener Steuerehrlichkeit sowie Steuerhinterziehung zusammenhängt. Gleichzeitig wurde eine positive Beziehung zwischen Steuerwissen und Steuervermeidung vermutet, da entsprechendes Wissen hierfür notwendig ist. Aber Achtung: Hier muss berücksichtigt werden, dass nur der Zusammenhang analysiert wurde (Korrelation) und nicht der Einfluss des Wissens auf die Steuerehrlichkeit (Kausalität). Die Ergebnisse lassen also Zusammenhänge in beide Richtungen zu: Wissen könnte dazu führen, dass man den Sinn von Steuern versteht und deswegen steuerehrlich handelt, oder andersherum könnte es auch sein, dass jemand, der Steuern hinterziehen möchte, sich aus diesem Grund viel Wissen in Bezug auf Steuern aneignet. Die empirische Untersuchung wurde als quantitative Querschnittsstudie mit Schülerinnen und Schülern von Handelsakademien in Österreich durchgeführt. Insgesamt nahmen 688 Lernende der vierten Jahrgänge teil, die im Rahmen des Unterrichts einen standardisierten Fragebogen beantworteten. Der Fragebogen umfasste Fragen zum Steuerwissen (volkswirtschaftliche sowie betriebswirtschaftlich-rechtliche Aspekte) sowie Skalen zur Einstellung gegenüber freiwilliger und erzwungener Steuerehrlichkeit, Steuervermeidung und Steuerhinterziehung. Die Datenerhebung erfolgte anonym und schriftlich im Klassenverband. Die Teilnahme war freiwillig und wurde mit den Schulleitungen sowie den Lehrpersonen abgestimmt.
Die Ergebnisse der Korrelationsanalyse bestätigen: Steuerwissen steht in einem signifikant positiven Zusammenhang mit der Einstellung zur freiwilligen Steuerehrlichkeit (r = .204, p < .01). Ebenso zeigt sich ein signifikanter positiver Zusammenhang zwischen Steuerwissen und der Einstellung zur Steuervermeidung (r = .183, p < .01). Wie vermutet, besteht zudem ein signifikanter negativer Zusammenhang zwischen Steuerwissen und der Einstellung zur Steuerhinterziehung (r = -.105, p < .01).
Aus diesen Ergebnissen lässt sich die Vermutung ableiten, dass mehr Wissen mit einer eher ehrlichen Einstellung gegenüber Steuern und weniger Steuervermeidung zusammenhängen könnte. Umgekehrt könnte weniger Wissen eher mit einer höheren Einstellung zur Steuerhinterziehung verbunden sein. Es erscheint nachvollziehbar, dass volkswirtschaftliches Wissen eine positive Einstellung zur Steuerehrlichkeit fördern kann, während Wissen in Bezug auf Praktiken zur Steuerminimierung eher eine Einstellung zur Steuervermeidung fördert. Dabei ist wichtig: Es kann nicht gesagt werden, dass das eine direkt das andere verursacht. Um das genauer zu verstehen, sind weitere Untersuchungen notwendig. Doch was bedeutet das alles nun für den Wirtschaftsunterricht?
| Korrelationsanalyse Die Korrelationsanalyse ist ein grundlegendes Werkzeug der Statistik und Datenanalyse, mit dem untersucht wird, ob und wie stark zwei Variablen zusammenhängen. Der Korrelationskoeffizient r gibt die Stärke und Richtung des linearen Zusammenhangs zwischen zwei Merkmalen an. Er kann Werte zwischen −1 und +1 annehmen. Werte nahe 0 weisen auf keinen linearen Zusammenhang hin, Werte nahe +1 bzw. −1 zeigen einen starken positiven bzw. negativen Zusammenhang an. |
Implikationen für den Wirtschaftsunterricht
Durch die gezielte Förderung von Steuerwissen sowie die kritische Auseinandersetzung mit steuerbezogenen Einstellungen und Handlungsweisen könnte der Wirtschaftsunterricht einen Beitrag zur Entwicklung mündiger und verantwortungsbewusster Wirtschaftsbürgerinnen und Wirtschaftsbürger leisten. Steuerbildung (also die Vermittlung von Tax Literacy) geht dabei über die reine Vermittlung von Fachwissen hinaus und umfasst auch normative sowie reflexive Dimensionen wirtschaftlichen Handelns, dies wurde in der oben beschriebenen Studie jedoch nicht berücksichtigt. Insbesondere vor dem Hintergrund der Finanzierung öffentlicher Güter und staatlicher Leistungen kommt der Förderung von Steuerehrlichkeit eine zentrale gesellschaftliche Bedeutung zu. Langfristig könnte ein entsprechend gestalteter Wirtschaftsunterricht dazu beitragen, das Verständnis für die Notwendigkeit von Steuern zu stärken und eine Kultur der Steuerehrlichkeit zu fördern.
Ein Lehrziel im Kontext der Steuerbildung im Wirtschaftsunterricht könnte daher darin bestehen, die Bedeutung steuerehrlichen Verhaltens des Individuums für das Funktionieren der gesamten Gesellschaft zu reflektieren. Lernende sollen erkennen, dass individuelles steuerliches Verhalten nicht isoliert zu betrachten ist, sondern in einem engen Zusammenhang mit der Bereitstellung öffentlicher Güter, der sozialen Gerechtigkeit sowie dem Vertrauen in staatliche Institutionen steht. Gleichzeitig sollen sie sich mit den Spannungsfeldern auseinandersetzen, die sich zwischen individuellem Nutzenkalkül und kollektivem Wohl ergeben.
Zur Erreichung dieses Lehrziels könnte sich zum Beispiel der Einsatz eines experimentellen Spiels, das die Finanzierung eines öffentlichen Gutes simuliert, eignen. In einem solchen Spiel – etwa zur Finanzierung einer Straßenbeleuchtung in einer Privatstraße – entscheiden die Spielerinnen und Spieler eigenständig darüber, welchen finanziellen Beitrag sie leisten möchten. Das Spiel orientiert sich am Konzept des Public-Goods-Games und ermöglicht es den Lernenden, typische Dilemmata kollektiven Handelns unmittelbar zu erfahren. Dabei erleben die Lernenden, dass individuelle Anreize, sich an der Finanzierung zu beteiligen, häufig im Widerspruch zu kurzfristigen Eigeninteressen stehen, obwohl ein gemeinsames Engagement für alle Beteiligten langfristig vorteilhaft wäre.
„Ein Lehrziel der Steuerbildung im Wirtschaftsunterricht könnte darin bestehen, die Bedeutung steuerehrlichen Verhaltens des Individuums für das Funktionieren der Gesellschaft zu reflektieren.“
Ein wesentliches didaktisches Element dieses Spiels ist die anschließende gemeinsame Reflexion des Spielverlaufs sowie der von den Spielerinnen und Spielern gewählten Strategien. Erst durch diese Reflexionsphase wird die Erfahrung aus dem Spiel in einen wirtschaftsethischen und gesellschaftlichen Kontext eingeordnet und damit für den Lernprozess fruchtbar gemacht. Die Reflexion kann anhand gezielter Leitfragen strukturiert werden, wie etwa (Steininger & Cechovsky, 2018):
- Welche Strategie haben Sie im Spiel verfolgt und aus welchen Gründen haben Sie sich dafür entschieden?
- Warum denken Sie, hat sich der Gesamtnutzen im Verlauf des Spiels verringert (sofern dies eingetreten ist)?
- Welche Strategie wäre aus der Perspektive der Gemeinschaft optimal gewesen?
- Welche Strategie wäre aus Sicht der einzelnen Person rational oder vorteilhaft gewesen?
Durch die gemeinsame Diskussion dieser Fragen werden die Lernenden dazu angeregt, ihr eigenes Handeln kritisch zu hinterfragen und die Konsequenzen individueller Entscheidungen für die Gemeinschaft zu analysieren. Gleichzeitig wird deutlich, dass die individuell rational erscheinende Strategie nicht zwangsläufig zu einem gesellschaftlich wünschenswerten Ergebnis führt. Auf diese Weise kann das Spiel einen Beitrag dazu leisten, grundlegende Zusammenhänge zwischen individuellem Verhalten, kollektiven Ergebnissen und staatlicher Finanzierung nachvollziehbar zu machen und das Bewusstsein für die Bedeutung steuerehrlichen Handelns im gesellschaftlichen Kontext zu schärfen.
Tax Literacy umfasst Wissen auf gesellschaftlicher und individueller Ebene sowie Interesse und Einstellungen zu Steuern und steuerehrlichem Verhalten. Eine Studie bei Schülerinnen und Schülern konnte u. a. einen positiven Zusammenhang zwischen Wissen und einer Einstellung zur freiwilligen Steuerehrlichkeit feststellen. Insgesamt könnte Tax Literacy damit eine Grundlage dafür bilden, dass Bürgerinnen und Bürger Steuern nicht nur korrekt entrichten, sondern auch deren gesellschaftliche Funktionen verstehen und reflektieren können. Zur Vermittlung der Bedeutung steuerehrlichen Verhaltens und seiner gesellschaftlichen Zusammenhänge können im Wirtschaftsunterricht sogenannte Public-Goods-Games eingesetzt werden. Insgesamt ist jedoch weitere Forschung notwendig, um die konkreten Auswirkungen solcher didaktischen Maßnahmen zu überprüfen.
Dieser Beitrag ist veröffentlicht unter der Lizenz CC BY 4.0. Er ist digital auffindbar unter: DOI https://doi.org/10.46499/2784.4012
Literatur
- Beck, K. (1989). „Ökonomische Bildung“ – Zur Anatomie eines wirtschaftspädagogischen Begriffs. Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, 85(7), 579–596.
- Bognanni, M. (2022). Unter den Augen des Staates: Der größte Steuerraub in der Geschichte der Bundesrepublik. Deutscher Taschenbuch Verlag.
- Cechovsky, N. (2020). Tax literacy of Austrian students: A mixed methods study of tax knowledge and tax compliance among students from business colleges (Forschungsreihe des Instituts für Wirtschaftspädagogik der Wirtschaftsuniversität Wien). facultas.
- Dubs, R. (2013). Ökonomische Allgemeinbildung in der Sekundarstufe II. In T. Retzmann (Hrsg.), Ökonomische Allgemeinbildung in der Sekundarstufe II: Konzepte, Analysen und empirische Befunde (S. 13–25). Wochenschau Verlag.
- Kirchler, E. (2007). The economic psychology of tax behaviour. Cambridge University Press.
- Kirchler, E., & Wahl, I. (2010). Tax compliance inventory TAX-I: Designing an inventory for surveys of tax compliance. Journal of Economic Psychology, 31(3), 331–346. https://doi.org/10.1016/j.joep.2010.01.002.
- Steininger, R., & Cechovsky, N. (2018). Tax compliance als ein Teilbereich der Steuerlehre – Bedeutung und didaktische Möglichkeiten [Konferenzbeitrag]. 6. Wiener Wirtschaftsdidaktik-Kongress.
- Torgler, B. (2007). Tax compliance and tax morale: A theoretical and empirical analysis. Edward Elgar Publishing.
Autorin
Dr.in Nora Cechovsky MSc BSc lehrt und forscht am Institut für Berufspädagogik der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich Financial Literacy sowie in der Gestaltung digitaler Lehr- und Lernsettings und im verantwortungsvollen Einsatz von KI an Schulen und Hochschulen.
